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Ute, Frau mit Brille und langen weißen Locken im Vorraum zum MRT Magnetom mit diversen Warnhinweisen

Warten auf Medizintermine

Warten, vertröstet werden, auch mit den angeblich so tollen Sondernummern, den Varianten online schneller Termine zu bekommen, passiert für gesetzlich Versicherte meist wenig bis nichts.

Warten auf den Notfalltermin

Gerissen war klar, aber eine Behandlung kann nur mit Diagnose erfolgen. Also braucht es das MRT. Bis zum Arzttermin als Notfall dauerte es ja schon fast drei Wochen, so hatte ich Zeit mich vorab zu informieren. Da beide Schultern sich nicht optimal anfühlten, wollte ich die Diagnose beider Schultern, um bezüglich einer vermutlich angesagten Operation entscheiden zu können.

Zunächst hätte ja für die extremer schmerzende Schulter etwas behandelt werden können, sobald die Diagnose sicher wäre.

Warten auf den MRT-Termin

Ute, Frau mit Brille und langen weißen Locken in einem hellen Flur mit Fenstern zum Innenhof und einer Beschilderung zu Ärzten
Ute, ein Termin, mal sehen was kommt…

Ich suchte und fragte verschiedenste Kliniken an. Privat innerhalb von zwei Tagen wäre kein Problem, gesetzlich war der erstmögliche Termin nach 7,5 Wochen in knapp 50 Kilometer Entfernung.

Warten auf die MRT-Ergebnisdaten

Dort ging dann alles mit den Ergebnisdaten schief. Schlussendlich dauerte es mehr als drei Wochen, bis ich die CD hatte. Daher hatte ich dann auch bereits das zweite MRT hinter mir, als es dann mit weiterer Wartezeit einen Facharzttermin gab.

Screenshot eines MRT-Bilds der Schulter in schwarz-weiß
Screenshot eines MRT-Bilds des Schultergelenks

Im gleichen Zeitraum bekam ich mit, dass bei jemand privat Versicherten die Wartezeit und beginnende Behandlung inklusive MRT innerhalb von zwei Tagen ablief.

Warten auf den Facharzttermin

Schlussendlich hatte ich nach VIER Monaten dann die MRT-Ergebnisse und einen Besprechungstermin beim Facharzt.

Dieser erzählte etwas von Operation, was man da machen könne, Risiken usw. Ich stellte noch eine Frage und sagte dann, ich wolle die OP. „Ich müsse nicht heute entscheiden, ich könne mir Zeit lassen…“ ich antwortete „Zeit mich zu informieren hatte ich bis heute reichlich, ich kannte ja auch die Befunde und der Radiologen und habe Internet. Nur wenn er als ausführender Arzt etwas deutlich anderes gesagt hätte, dann hätte ich neu überlegt.“

Warten auf den OP-Termin

Er fragte, wann ich denn die Operation durchführen lassen wolle. „Gestern.“ er fragte, ob ich keine Wartezeit, andere Jahreszeit oder so wolle. Nein, wollte ich nicht. Es gab noch einen Tag, an dem konnte ich nicht, weil wir da beruflich eine größere Veranstaltung planten.

Ute, Frau mit Brille und langen weißen Locken im Vorraum zum MRT Magnetom mit diversen Warnhinweisen
Ute kurz vorm MRT

Die Operation wäre also in gut sechs Wochen.

Erstaunlicherweise war schlussendlich die Wartezeit auf die OP selbst recht kurz, weit kürzer als die für Ärzte und Untersuchungen.

Warten, vertröstet werden, wochenlang überlegen, warten, Untersuchung, warten aufs Ergebnis, warten… für gesetzlich Versicherte ist monatelang warten quasi Programm.

Kommentare

2 Kommentare zu „Warten auf Medizintermine“

  1. […] neuer Artikel hier im Blog, da sollen weitere für eine kleine Serie folgen. Diesen Monat habe ich keinen Beitrag […]

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