An sich mögen wir beide Spinnen nicht besonders. Draußen ist es noch ok, aber so in der Wohnung müsste es an sich nicht sein. Je nach Größe und Stelle geht es recht schnell, dass wir das Tier doch lieber einfangen und auf dem Balkon aussetzen. Doch dann kam:
Jutta, die Spinne
Wieder einmal hatten wir eine Spinne, dieses Mal wohnte sie jedoch in einem Loch oben an der Badezimmerdecke. Einige Tage sahen wir sie kurz, bevor sie jedoch zu fangen gewesen wäre, verschwand sie wieder in ihrem Loch. Fangen war also nicht, aber da sie auch immer ging, wenn einer von uns duschen gehen wollte, war es halt irgendwann so. Ein bisschen komisch war es trotzdem, und ganz sicher erkennbar war auch nie, ob sie gerade da ist oder nicht.
Und irgendwann gab Roland ihr einen Namen, er sprach dann nur noch von Jutta. Jutta wohnte noch einige Wochen bei uns.
Erstaunt waren wir beide, dass es sich unterschied, ab dem Moment, als es nicht mehr „die Spinne“, sondern „Jutta“ war, über die wir sprachen. Ob es immer klappt, wissen wir auch nicht, aber wir wohnten einige Wochen recht problemlos mit Jutta zusammen. Irgendwann war sie weg, das war dann jedoch auch in Ordnung. ;)
Übrig blieb die Erkenntnis, Namen geben kann helfen.
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